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Die Triple Entente (kurz nur: Entente, von französisch entente  ‚Einvernehmen‘, ‚Vereinbarung‘, ‚Absprache‘) war ein Militärbündnis zwischen dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Russland. Sie wurde 1907 durch den Vertrag von Sankt Petersburg gegründet und entwickelte die vorherigen Bündnisse Entente cordiale (zwischen Großbritannien und Frankreich) und Zweiverband (zwischen Russland und Frankreich) weiter. Im Ersten Weltkrieg war die Triple Entente die gegnerische Kriegspartei der Mittelmächte.

Die Entente zum Ende und nach dem Ersten Weltkrieg Bearbeiten

Der nach der Oktoberrevolution 1917 zwischen Deutschland und Sowjetrussland am 3. März 1918 geschlossene Friedensvertrag von Brest-Litowsk – womit der Erste Weltkrieg an der Ostfront beendet wurde – veränderte die Situation. Aus Verbündeten wurden Feinde. So landeten bereits drei Tage später britische Truppen auf russischem Territorium. Es folgten weitere Invasionen französischer, amerikanischer, japanischer, rumänischer und griechischer Truppen in verschiedenen Regionen des ehemaligen Russlands zur Unterstützung der Weißen Armee bei der Restauration und zur Wahrung bzw. Erweiterung von Einflusssphären. Die militärische Unterstützung erfolgte bis 1921 und endete mit einem Debakel. Wichtiger für die Fortdauer des russischen Bürgerkriegs waren allerdings die massiven Lieferungen und Hilfsleistungen der Entente an die weißen Truppen in Sibirien und Südrussland (Ukraine). Winston Churchill schrieb in einem Memorandum vom 15. September 1919, dass im Jahr 1919 England die enorme Summe von 100 Millionen Pfund und Frankreich zwischen 30 und 40 Millionen Pfund für die weißen Truppen in Russland ausgegeben hätten.

Siehe auch: Intervention der Entente-Mächte

Entente und mit ihr verbündete (alliierte) Mächte Bearbeiten

Entente Bearbeiten

Die USA (Kriegserklärung am 6. April 1917) legten Wert darauf, nur eine assoziierte Macht zu sein.

Verbündete (alliierte) Mächte Bearbeiten

Dazu kommt Norwegen als neutraler Alliierter.

Assoziierte Macht Bearbeiten